Tonnendach

Das Tonnendach ist für Deutschland schon eine recht alte Dachform. Aber erst seit einiger Zeit zieht diese Art der Dächer auch in unsere Gärten ein. Immer häufiger werden Gartenhäuser mit einem Tonnendach aufgestellt. Ähnlich wie bei einer Tonne hat dieses Dach einen runden Querschnitt. Der Radius bei diesem Dach ist immer gleich und die Neigung nimmt in Richtung Scheitelpunkt kontinuierlich ab. Die zylindrische Fläche ist so gearbeitet, dass es keinen sichtbaren First gibt. Sehr häufig wird dieses Dach mit Metall gedeckt. Typische Materialien dafür sind Titanzink oder Kupfer. Beide Metalle wirken edel und sind lange haltbar. Ersatzweise kann natürlich auch das preiswertere Bitumen oder Kunststoff verwendet werden.

Ohne Ecken und Kanten

Das Tonnendach, kommt vollkommen ohne Ecken und Kanten aus und wirkt dadurch sehr harmonisch. Das Dach schließt sehr selten mit den Tragewänden ab, sondern ragt in der Regel zu beiden Seiten etwas über. Dadurch entsteht eine besonders weiche Optik. Ein weiterer Pluspunkt für das Tonnendach ist die positive Energiebilanz. Da es keine Ecken und Kanten gibt, bleibt die Wärme oder die Energie im Inneren des Hauses. Ein weiterer Vorteil am Gartenhaus mit einem Tonnendach ist die Tatsache, dass der Platz im Haus optimal ausgenutzt wird. Anders als bei Gartenhäusern mit einem herkömmlichen Dach, entstehen durch das Tonnendach keine Schrägen und der Platz kann optimal ausgenutzt werden.

Verschiedene Varianten des Tonnendaches

Neben dem Tonnendach gibt es auch noch das Halbtonnendach. Wie es der Name schon sagt, erinnert diese Dachform an einen halbrunden Zylinder oder an eine halbe Tonne. Schaut man sich dieses Dach von der Seite her an, sieht es aus wie ein Halbkreis. Andere Varianten des Halbtonnendaches ist die Ellipsenform oder die Parabel. Auf einem Gartenhaus setzten diese Formen ganz besondere Akzente und zeugen von der Kreativität der Besitzer.

Selbst entgegengesetzte Halbtonnendächer sind machbar und sehen interessant aus. Auch diese Tonnendächer kommen ohne Ecken und Kanten aus und wirken elegant und weich. Durch die spezielle Bauart lassen sich Gartenhäuser in die bestehende Gartenlandschaft hervorragend integrieren.

Da dieses Dach in der Regel nicht mit den Wänden abschließt, sondern darüber hinaus ragt, bietet es einen hervorragenden Schutz vor Regen und Nässe. Verglichen mit anderen Dachformen, hat das Tonnendach die geringste mögliche Oberfläche. Dadurch wird nicht nur Material gespart, sondern natürlich auch die Kosten sind geringer. Vor allem versetzte Halbtonnendächer wirken modern und ein wenig exklusiv. So ist es auch kein Wunder, dass diese Art der Dächer überall dort Einzug hält, wo nicht nur auf Funktionalität Wert gelegt wird, sondern auch auf Ästhetik.