Gartenhausisolierung

Gartenhäuser werden in der Regel nur kurzfristig bei schönem Wetter genutzt. Daher werden die Wände oder der Boden in der Regel nicht isoliert. Lediglich das Dach wird gegen Regen mit einer Bitumenpappe oder Bitumenschindeln abgedichtet. In einigen Fällen empfiehlt sich auch eine Sperre im Unterboden gegen aufsteigende Feuchtigkeit.

Wer sein Gartenhaus auch an kälteren Tagen im Herbst nutzen will oder hier und da einen Gast dort unterbringt, kann für bessere Bedingungen sorgen, wenn er das Gartenhaus nachträglich von innen isoliert, damit die Wärme eines Heizstrahlers länger erhalten bleibt.

Einfach und kostengünstig

Eine bewährte, einfache und kostengünstige Dämmung lässt sich mit Styroporplatten, Glas- oder Steinwollmatten einfach herstellen. Um diese anzubringen, muss zunächst ein Gerüst aus Dachlatten an der Innenwand des Gartenhauses verschraubt werden. Die Dachlatten sollten so stark wie das Dämmmaterial sein, also zwei bis drei Zentimeter dick. Der Abstand der Belattung ergibt sich aus der Breite des Dämmmaterials. Schnell lassen sich die Latten mit Spaxschrauben und einem Akkuschrauber anbringen.

Für die Dämmung rund um die Fenster und Türrahmen wird je ein Lattenkranz angebracht. Später wird das Dämmmaterial an diesen Stellen in die richtige Form geschnitten. Wird mit Glas- oder Steinwolle gedämmt empfiehlt sich eine Schutzbekleidung, damit die Haut nicht durch Fasern gereizt wird. Auch ein Mundschutz ist empfehlenswert.

Ist das Dämmmaterial dann flächendeckend eingesetzt, wird das ganze noch einmal verschalt. Hier empfehlen sich Nut- und Federbretter, wobei die Nuten mit einem Elektrotacker geschlossen werden können. Möglich ist aber auch eine Verschalung mit Rigips oder dünnen Möbelplatten. Diese können mit einem Farbanstrich oder einem Putz geschlossen werden.

Boden und Dach isolieren

Auf ähnliche Weise kann auch das Dach eines Gartenhauses isoliert werden. Hier wird das Dämmmaterial zwischen den Balken aufgebracht und anschließend verschalt. Auch hier empfehlen sich Nut- und Federbretter oder Holzplatten. Auch der Boden kann nachträglich nach dem gleichen Prinzip wie die Wände isoliert werden, wobei sich hier eine Verschalung mit Dielen oder Platten anbietet.