Flachdach

Genau wie Möbel oder Kleidung unterliegt auch das Gartenhaus einer gewissen Moderichtlinie. Auffallend ist im Moment, dass das Flachdach derzeit wieder populär ist. Das Flachdach stellt eine klare und einladende, aber auch moderne und charakteristische Form der Dächer für das Gartenhaus dar. Das Flachdach zeichnet sich dadurch aus, dass es meist nur eine minimale Neigung von 1 Grad besitzt. Damit ist der entstandene Wohn- oder Aufenthaltsraum unter dem Dach frei von Schrägen, und kann somit voll ausgenutzt werden. Der Vorteil eines Flachdaches liegt damit ganz klar auf der Hand. Auf möglichst wenig Raum entsteht ein Höchstmaß an Platz und Fläche. Vor allem für große Gartengeräte ist das ein Vorteil, der nicht unterschätzt werden sollte.

Das flache Gartenhaus als optisches Highlight

Wer einen Garten hat, steht auch irgendwann vor der Frage, ob er sich ein Gartenhaus anschaffen soll. Das Gartenhaus hat viele Funktionen. So kann es zum Beispiel gut als Partyraum dienen oder auch für die Gartengeräte ein hervorragender Aufbewahrungsplatz sein. Vor dem Aufbau steht allerdings die Auswahl des passenden Gartenhauses. Eine gute Wahl für jedes Grundstück ist das Gartenhaus mit Flachdach. Das liegt nicht nur daran, dass das Gartenhaus mit Flachdach keinen Platz verschenkt, sondern auch daran, dass jeder, der ein wenig handwerkliches Geschick besitzt, dieses Haus auch selber aufbauen kann. In der Regel sind Gartenhäuser mit Flachdach sogar noch günstiger als jedes andere Haus.

Das grüne Dach

Ein großer Vorteil, den das flache Dach noch zu bieten hat, ist die Tatsache, dass es begrünt werden kann. Allerdings sollte dann die Neigung etwas mehr als ein Prozent betragen. Das liegt ganz einfach daran, dass von einem ganz flachen Dach das Regenwasser nicht ablaufen kann. Die Nässe würde sich stauen und die meisten Pflanzen würden von der Wurzel her verfaulen. Ein weiteres Problem dürfte die Dichtigkeit des Daches sei. Flachdächer, die eine zu geringe Neigung aufweisen werden relativ schnell undicht. Empfehlenswert ist eine Neigung von bis zu 10 Grad. 10 Grad werden deshalb empfohlen für ein begrüntes Dach, weil ansonsten die Schubkräfte bei hohem Schneefall zu stark werden. Das bedeutet, dass das Pflanzsubstrat mit dem Schnee oder dem Tauwasser vom Dach geschoben wird. Es gilt also auch hier, das richtige Mittelmaß zu finden, um lange Freude am schönen Dach zu haben.

Das beste Dach kann nur ein gewisses Gewicht tragen. Die Begrünung darf also nicht zu schwer werden. Am besten eignet sich deshalb eine extensive Begrünung, die nur eine geringe Substratdicke benötigt. Für eine intensive Dachbegrünung wird bedeutend mehr Substrat oder Pflanzenunterlage benötigt. Das halten einfache Flachdächer in der Regel nicht lange aus. Am besten ist es deshalb, gemeinsam mit einem Fachmann zu beraten in welcher Art das eigene Dach begrünt werden kann.