Das Gartenhaus – Fertigmodell oder selbst bauen?

Wünsche haben wir alle viele – daran mangelt es ganz sicher nicht.

Die Umsetzung, die Realisierung ist das Problem, schließlich braucht man dazu fast immer Geld – in einigen Fällen sogar viel davon.

Zum Beispiel zum Bau eines Gartenhauses, das den Garten – des Deutschen vielleicht liebster Aufenthaltsort im Sommer – verschönern und noch besser nutzbar machen soll. Ja, Gartenhäuser werden in der Tat immer beliebter, das Modellangebot wächst stetig und bietet für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel etwas.

Wer über ein nur kleines Budget verfügt, kann sich also durchaus trotzdem ein Gartenhaus leisten – ein bescheidenes zwar, aber immerhin. Größere „Sprünge“ sind indessen möglich, wenn man selbst Hand anlegt und sein Häuschen im Grünen auf eigene Faust errichtet. So zumindest die landläufige Meinung, schließlich glauben viele, dass Selbermachen grundsätzlich und immer billiger sei als der Kauf eines fertigen Produkts.

Gartenhaus selbst gemacht – günstig, aber nicht einfach

Dabei geht die Rechnung „selbst gemacht = Geld gespart“ bei der Konstruktion eines Gartenhauses nicht immer und nicht unbedingt auf – und vor allem sollte man sich nicht auf eine horrende finanzielle Ersparnis verlassen.

Der Grund:  Die Kosten für Massivholz sind für Privateinkäufer in den letzten Jahren recht ordentlich gestiegen. Da gilt es, die Preise sorgfältig miteinander zu vergleichen und abzuwägen, welche Holzart für das Gartenhäuschen verwendet werden soll. Kiefer und Fichte sind sicherlich günstiger als Buche – und Eiche wäre wiederum die teuerste, aber auch widerstandsfähigste und langlebigste Wahl. Qualität hat eben auch beim Gartenhaus-Selbstbau ihren Preis.

Hinzu kommt, dass auch der Zuschnitt des Holzes entweder bezahlt oder selbst erledigt werden muss – und in letzterem Fall passieren gerade den weniger geübten Handwerkern nicht selten Fehler, die für unnötige und daher teure Abfälle sorgen.

Dann bleibt noch die Bauarbeit selbst. Wie´s geht, zeigen die vielen im Netz erhältlichen Anleitungen. Sie demonstrieren alles Schritt für Schritt, vom Fundament bis zur Dacheindeckung – und sorgen so nicht nur für ausreichend Beschäftigung, sondern auch für eine Menge Spaß. Freude am Bauen kann und sollte man durchaus haben – und die stellt sich insbesondere dann ein, wenn man nicht alleine, sondern mit Freunden in fröhlicher Runde baut.

Viele verschiedene Mitbauer können zudem auch unterschiedlichste Kenntnisse vereinen und in die Konstruktion mit einfließen lassen – und das wiederum verringert die Wahrscheinlichkeit, dass Fehler gemacht werden, die bauliche Mängel nach sich ziehen und den Nutzwert verringern.

Schließlich benötigt man in der Tat mehr als nur ein wenig handwerkliches Geschick, um die Errichtung des Gartenhauses zu einem bleibenden Erfolg werden zu lassen. Als Laie, der kaum über technisches Verständnis verfügt, ist man wohl eher überfordert – und sollte daher zu einem so genannten Gartenhaus-Bausatz zurückgreifen.

Die Lösung: ein Gartenhaus Fertig-Bausatz

Ein Bausatz kann als Kompromiss zwischen einem kostspieligen Fertigbau und der preiswerten, aber aufwändigen Eigenkonstruktion verstanden werden.

Ein durchaus guter Kompromiss, der auch bei der Modellwahl fast keinerlei Einschränkung mit sich bringt, denn der Handel hält nahezu alle Arten, Formen und Größen von Gartenhäusern als „Puzzle“ bereit, das die Bauherren nur noch nach einer detaillierten Anleitung zusammenfügen und mit Schrauben verbinden müssen.

Das Ergebnis ist ein Gartenhaus, welches garantiert ohne Mängel ist und lange hält, dessen Kosten sich andererseits jedoch aufgrund der erbrachten Eigenleistung in Grenzen halten.