Dachrinnen

Kleinere Gartenhäuser benötigen meist keine Dachrinnen. Dennoch kann es sich lohnen, die nachträglich anzubringen, um das Regenwasser einzufangen und auch um das Gartenhaus vor Spritzwasser zu schützen. Bei einem Satteldach gestaltet sich der Aufbau wie folgt.

Schlitze anbringen

Für das bündige Anbringen der Rinnenhalter werden in einem Abstand von etwa 50 Zentimetern Schlitze in die Dachverschalung gesägt und dann die Halter eingelassen. Um ein Rinnengefälle herzustellen, wird eine Doppelrichtschnur gespannt mit einem Gefälle von 2-3 Millimetern auf einem Meter. Bei der Montage werden die Rinnenhalter entsprechend zurechtgebogen.

Dann werden die Dachrinnen mit einer Metallsäge in die richtige Länge gebracht. Dann werden sie in die Rinnenhalter eingehängt. Die Klammern der Rinnenhalter werden zur Stabilisierung in die Rinne gebogen.

Rinnen anbringen

Die Gummidichtungen der Verbindungsschalen werden nun mit einem Gleitmittel versehen und die Rinnen von beiden Seiten 1 Zentimeter von der Mittelmarkierung eingeschoben. Dann werden die Ablaufstutzen ebenfalls mit Gleitmittel versehen und die Dachrinne an der richtigen Stelle markiert. An der Ablaufstelle sollte sich keine Stoßnaht befinden.

Das eingezeichnete Loch wird mit einer Metall- oder Lochsäge ausgesägt. Die Dichtung wird nun mit Gleitmittel versehen und die Stutzen bis unter das ausgesägte Loch geschoben. Nun wird der Laubfangkorb auf den Rinnenstutzen geschoben. Um die Rinnen vor dem Verstopfen durch Laub zu schützen, wird ein Laubfanggitter in die Rinne gelegt und festgeklemmt.

Die Innen- und Außenecken der Verbindungsschalen werden montiert und auf die Dichtungen wird Gleitmittel aufgetragen. Als Abschluss wird das Dachrinnenendstück seitlich aufgesteckt.

Fallrohre montieren

Nun müssen die Fallrohre angebracht werden. Die Regenfallrohre und Rohrbögen werden im Steckverfahren montiert. Mit einer separaten Rohrmuffe können Sie auch Rohrabschnitt-Reststücke verwenden. Zur Regenwassergewinnung kann nachträglich eine Wasserablaufklappe eingebaut werden.

Über eine Steigleitung kann das Regenwasser dann in eine Regentonne abgeleitet werden. Idealerweise hat dieser einen Überlaufschutz, sodass überschüssiges Wasser abgeleitet werden kann. Die erforderlichen Teile gibt es im Baumarkt. Weniger geübte sollten auch diese Arbeit lieber einem Handwerker überlassen.